5 Tipps fürs Home Office

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Seit Februar arbeite ich nun größtenteils von Zuhause aus. Schuld daran ist meine kleine Dackelmix-Hündin Nala, um die sich seitdem mein ganzes Leben dreht. Viele sind dem Thema Home Office skeptisch gegenüber getreten, doch bei mir in der Firma gibt es mehrere Kollegen, die u.A. sogar teilweise von Schweden aus arbeiten. Ich handhabe es so, dass ich jede Woche mindestens ein Mal ins Bonner Büro fahre und ansonsten Zuhause von Düsseldorf arbeite.

Ich möchte mit euch nun 5 Tipps teilen, die mir bei meinem Home Office geholfen haben.

  1. Eigenes Büro einrichten
    Gerade wenn man sich mit Mitbewohnern oder dem Partner/ der Partnerin ein Zuhause teilt, besteht die Gefahr gestört zu werden. Wenn man also im Wohnzimmer arbeitet und der Mitbewohner auf der Couch lautstark den neusten Actionfilm schaut, prallen zwei Welten auf einander. Man sollte sich also auf jeden Fall einen Raum suchen, der mit einer Tür verschlossen werden kann (hilft auch gegen nervige Katzen). Dann ist für den jeweiligen Mitbewohner klar “Ich arbeite gerade. Bitte nur stören, wenn es wichtig ist”. Mein Zimmer besteht nicht nur aus Büromöbeln, denn ich schlafe auch in diesem Raum, aber für die Arbeit steht ein Schreibtisch mit einem Telefon bereit. Ich kann mich also auf das wesentliche Konzentrieren.
  2. Nichts am Tagesrhythmus ändern
    Ich habe von vielen Leuten gehört, dass sie es sich schwierig vorstellen, sich Zuhause fürs Arbeiten aufzuraffen. Mir hilft es, meinen normalen Tagesrhythmus beizubehalten. Das heißt ich stehe auf, gehe mit dem Hund, ins Bad, mache mich fertig und ziehe mich so an, wie ich es auch für die Arbeit tun würde. Dann kommt man auch gar nicht erst in die kuschlige-Jogginghosen-Stimmung rein und ist insgesamt auch wacher und aufnahmefähiger. Zudem lege ich mir meine Mittagspause auch genauso, wie ich sie vor dem Home Office angetreten bin.
  3. Nutzt eure Mittagspause zum Ausruhen
    Verplant eure Pausen nicht mit Arbeiten für den Haushalt. Natürlich kann man mal eine Maschine Wäschen anschmeißen oder die Spülmaschine ausräumen, aber denkt auch daran die Pausen zur Erholung zu nutzen, sonst arbeitet ihr in euren Pausen für die Wohnung, danach wieder für die Arbeit und kommt aus dem Arbeiten bis Feierabend gar nicht mehr raus.
  4. Eigenes Konto auf dem PC einrichten
    Dieser Punkt gilt natürlich nur, wenn man sich kein eigens für die Arbeit eingerichtetes Gerät angeschafft hat. Um Ablenkungen durch witzige Videos oder Bilder, die auf dem heimischen PC liegen, vorzubeugen, sollte man sich ein eigenes Benutzerkonto für die Arbeit anlegen, im besten Falle auch mit einem Passwort, damit niemand von außerhalb an Firmeninterne Informationen rankommt. So ein Konto ist unter jedem Betriebssystem einfach einzurichten und trennt so Privates von Geschäftlichem.
  5. Büroeigene Rufnummer einrichten
    Auch dieser Punkt dient der klaren Trennung von Privatem und Geschäftlichem. Ich habe mir zu diesem Zwecke eine Fritzbox bei Unity Media bestellt. Damit kann ich mehrere Rufnummern von einander trennen und sogar einzelne Anrufbeantworter einrichten und kann genau nachvollziehen, wer nun für mich mit welchem Hintergrund angerufen hat.

Arbeitet ihr auch von Zuhause aus oder kennt jemanden, der das tut? Dann schreibt doch eure Tipps in die Kommentare!

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