Selbstkritik oder “Warum ich nicht regelmäßig blogge”

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Neues Jahr, neue Vorsätze. Wie jedes Jahr möchte ich mir auch 2017 vornehmen mehr zu schaffen. Regelmäßige Blogbeiträge, Cover auf Youtube, Muskeltraining, Gesangstraining, Freunde treffen. Doch die Selbstkritik macht mir einen Strich durch die Rechnung. Der innere Schweinehund sagt: “Bleib liegen. Ruh dich mal aus. Du brauchst doch auch mal ein bisschen Zeit für dich, wo du einfach nur mal das machst, was du willst. Die letzte Aufnahme war eh nicht gut. Du hast so viele offene Projekte; du wüsstest gar nicht wo du anfangen sollst.”

Aber ich will diese Sachen ja machen. Wenn dann tatsächlicher der Moment gekommen ist, wo ich sage “Ja, jetzt habe ich Lust einen Song aufzunehmen!”, dann sitze ich mehrere Stunden an den Aufnahmen und am Ende des Tages bleibt mein Resultat: “Die Aufnahmen sind nicht gut”. In manchen Fällen kann ich mich dann noch so weit zwingen, dass ich die Aufnahme an Freunde und Musikbegeisterte schicke, die mir versichern, dass das was ich mache gut ist und trotzdem bin ich selbst, mit meinem Werk nicht zufrieden. Die Aufnahmen landen dann entweder im Papierkorb oder verkommen auf meiner Festplatte.

Oft quält mich der Gedanke “Das hört sich doch eh niemand an”, aber dieser Gedanke weiter gedacht führt zu “Ich produziere nur noch das, was andere hören wollen und nicht mehr das, was mir Spaß macht.” – und das ist eine Gedankenwelt, die ich niemals erreichen möchte. Es ist vollkommen in Ordnung in regelmäßigen Abständen zu fragen, was sich das Publikum wünscht, aber letztendlich muss doch der Künstler zu seiner Arbeit stehen und darin Spaß finden, sonst wandelt sich das Hobby zum Beruf.

Ich möchte einfach mich selbst und auch andere daran erinnern: “Mach dir keinen Stress. Produzier das, worauf du Lust hast und lerne aus jeder noch so kleinen Arbeit!”. Das heißt ich poste was ich will und wann ich es will.

Zum Bloggen haben mich die beiden Seiten gegenlichtblick und fancyschmancy inspiriert. Schaut doch mal bei den beiden Damen vorbei!

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