Der kleine Kindle-Leseproben-Makel

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Was mir besonders gut am Kindle gefällt sind die Leseproben. Sie bieten die Möglichkeit in ein Buch hinein zu schnuppern ohne lange im Geschäft zu sitzen. Dort kann ich mich oft einfach nicht so gut auf den Inhalt des Buches konzentrieren.

Wie viele Seiten pro Leseprobe tatsächlich zur Verfügung stehen, weiß ich nicht. Ich habe immer das Gefühl, dass die Leseprobe häufig genau dann aufhört, wenn es gerade spannend wird. Das mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich viele Thriller lese. Haut mich ein Buch in diesen paar Seiten nicht vom Hocker (was bisher in den seltensten Fällen vorkam), suche ich mir eine andere Leseprobe.

Nun gibt es aber leider auch einen minimalistischen Fakt, der mich stört. Hat man sich nach Ende der Leseprobe nun entschieden das komplette Ebook zu erstehen, bietet der Kindle einen entsprechenden Oneclick Kauf an. Das ist schonmal eine tolle sache! Aaaaaber…sobald man das Buch heruntergeladen hat bleibt die Leseprobe erhalten (womit ich noch leben kann) und wenn man nun die neue Datei öffnet, fängt man wieder von vorne an. Praktischer wäre es, wenn man direkt dort weiter lesen könnte, wo die Leseprobe aufgehört hat. Das würde ja als Flag ausreichen. Sprich es wird ein Wert hatLeseprobeGelesen gespeichert, der dann beim initialen Öffnen des Ebooks abgefragt wird. Aber das ist zugegebenermaßen Nörgeln auf hohem Niveau.

Ansonsten mag ich meinen Kindle sehr gerne, obwohl ich zwischendurch auch nach wie vor Hardcover- und Taschenbücher kaufe.

Habt ihr auch einen ebook Reader? Mich würde interessieren, ob andere Anbieter ebenfalls Leseproben zur Verfügung stellen.

Kommentare zu “Der kleine Kindle-Leseproben-Makel

    Marvin sagt:
    29. Januar 2017 um 17:21

    Ich besitze ebenfalls einen Kindle und war damit vor allem in der Uni sehr zufrieden. Viele “Klassiker” konnte ich für mein Studium sehr günstig erstehen und die Tasche ist auch einfach viel leichter, wenn man seine Lektüren als Ebook dabei hat. Privat nutze ich meinen Kindle jedoch kaum, da ich Bücher typografisch einfach lieber mag. Schriftarten, Zeilenumbrüche, Absätze und andere Kleinigkeiten finde ich im Ebook meistens nicht so gut umgesetzt. Außerdem gab es leider einige Werke, die eine Menge Rechtschreibfehler hatten.

      Nick antwortete:
      29. Januar 2017 um 17:24

      Das mit den Rechtschreibfehlern fällt mir auch immer wieder auf. Ich bin allerdings noch nie auf die Idee gekommen, ob die in den eigentlichen Büchern dann nicht vorkommen. In meinem Kopf schreibt heutzutage keiner mehr ein Buch von Hand :’)
      Hast du einen Kindle mit oder ohne Beleuchtung? Ich finde gerade der Kindle ohne Beleuchtung (ich habe noch einen der älteren Generation) kommt einem echten Buch sehr sehr nahe vom Bildschirm, Schrift, Zeilenabstand etc.

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